Was du wissen solltest, wenn du Facebook Anzeigen schaltest

Patrick Kron Boat
Facebook nächstes Level
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Hast du schon einmal Facebook Ads geschaltet und wurdest enttäuscht? Vielleicht hattest du das Gefühl, für die Ergebnisse viel zu viel Geld bezahlt zu haben? Dazu kommen die vielen Möglichkeiten, die dir geboten werden. Begriffe wie Facebook Pixel, Conversions, Custom Audience lassen dir Fragen offen? 

Schon nach ein oder zwei Kampagnen fragst du dich, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt oder es einfach nur Zeit- und Geldverschwendung ist.

Ich kann dich beruhigen: Anzeigen auf Facebook zu schalten ist eigentlich gar nicht so schwer.

In diesem Blog-Artikel erfährst du, worauf du achten musst, damit deine Werbeanzeigen auch erfolgreich werden.

Social Ads selber machen

Auch wenn du bereits negative Erfahrungen mit Facebook Ads gemacht hast, darfst du sie nicht in die Schublade der Vergessenheit legen. Obgleich du mehr Bekanntheit erlangen, oder Produkte und Dienstleistungen verkaufen willst, solltest du Facebook Anzeigen niemals außen vorlassen.

Eines muss natürlich immer vorausgesetzt sein: deine Zielgruppe ist auf Facebook erreichbar. In den meisten Fällen ist das so. Es sei denn, du bietest Schweisszangen oder Spaltschweissköpfe für den Sondermaschinenbau an.

Mit Facebook-Werbeanzeigen…

  • kannst du die Zahl deiner Webseitenbesucher erheblich steigern. Diese Personen überzeugst du dann davon, mit dir in Kontakt zu treten oder Ihre Email Adresse dazulassen. Somit gewinnst du potenzielle Kunden und mehr Reichweite.
  • gewinnst du treue Fans. Das Teilen von Blog-Artikel, Informationen und Links sorgt dafür, dass du mehr Webseitenbesucher erhältst und dein Unternehmen bekannter wird.
  • baust du dir eine Email-Verteilerliste mit Interessenten auf, die zu zukünftig in Kunden umwandeln kannst
  • gewinnst du durch Remarketing Kunden, indem du Anzeigen für Personen schaltest, die dein Angebot bereits gesehen, aber noch nicht gekauft haben.

Dein Erfolg deiner Anzeigen hängt von deiner Facebook-Zielgruppe ab

Warum laufen deine Facebook Ads denn nun nicht? Ein Grund könnte sein, dass du deine Zielgruppe nicht genau genug definiert hast.

Du legst im Werbeanzeigenmanager los und irgendwann fragt Facebook nach deiner Zielgruppe. Bereits die Altersspanne legst du dir schön groß an, damit du möglichst viele Personen erreichst. Zudem legst du noch ein paar Interessen fest, die eventuell passen können. Doch Vorsicht: gerade zu Beginn solltest du zwischen kalten und warmen Leads, also Kontakten, unterscheiden.

Warme Kontakte

Du wirst am Anfang so gut wie keine warmen Kontakte haben, soviel steht fest. Unter warmen Kontakten zählen die Personen, die dich bereits in irgendeiner Form kennen. Zum Beispiel haben Sie bereits ein Produkt von dir gekauft oder zumindest Interesse daran gezeigt.

Warme Kontakte sind unter anderem…

  • Fans deiner Facebook Seite
  • Personen, die einen Blog-Artikel von dir gelesen haben
  • Newsletter Abonnenten
  • Personen, die deine Website schon einmal besucht haben

Zwar gilt es, auch diese Personen zu überzeugen, allerdings kennen Sie dich bereits oder haben zumindest schonmal etwas von dir gehört oder gelesen. Bestenfalls finden Sie dich klasse und haben großes Interesse.

Kalte Kontakte

Hier sprechen wir von Leuten, die noch nie etwas von dir gehört oder gesehen haben. Sie haben weder deine Website bisher besucht, noch wissen sie, dass du auf Facebook unterwegs bist. Fremde Personen eben, die es gilt, sich „warm“ zu machen und zu triggern.

Wenn du im Facebook Werbeanzeigenmanager dein Targeting nach Alter, Region und Interessen setzt, wirst du also erst einmal völlig fremde Personen erreichen.

Kontakte warm machen

Es ist nicht leicht, möglichst viele neue Personen zu warmen Kontakten werden zu lassen. Doch noch viel schwieriger und teurer wird es, deiner Zielgruppe etwas zu verkaufen oder zumindest Ihre E-Mail Adresse zu bekommen, wenn sie dich noch überhaupt nicht kennt.

Kontakte zu Leads machen

Wie ist es mit dir? Kaufst du direkt bei jedermann oder gibst deine E-Mail Adresse einfach heraus? Vermutlich nicht. Versetze dich einfach in die Lage des Interessenten. Wie reagierst du selbst, wenn du eine Anzeige bei Facebook siehst? Du informierst dich erst einmal über den Werbetreibenden, bevor du eine weitere Handlung durchführst.

Dein erstes Ziel ist es also, möglichst viele warme Kontakte zu generieren, bevor du Ads schaltest, mit denen du eine E-Mail Adresse einforderst oder sogar etwas verkaufst.

Dein Weg dorthin

Wie machst du nun die Leute auf dich aufmerksam? Eine Strategie ist es, ihnen nützlichen Content zu liefern, hilfreiche Blog-Artikel zu schreiben, Videos zu erstellen oder einen guten Podcast zu starten.

Welche Möglichkeit gibt es dann, deine Zielgruppe auf diesen Content aufmerksam zu machen? Aber natürlich: Facebook Ads!

Gewinne Fans mit Facebook Ads

Wenn du bislang noch keine Facebook Ads geschaltet hast, könnte deine erste Anzeige dazu dienen, Fans zu gewinnen. Erstelle dir aber vorab einen Attraktiven Auftritt mit deinem Facebook Profil und biete damit wirkliche Mehrwerte an, die deine Zielgruppe anspricht. 

Hast du guten Content, bewirb ihn und stelle dich so den fremden Personen vor, denen du helfen möchtest.

Jetzt fragst du dich vielleicht, was du dadurch gewinnst? Natürlich warme Kontakte in Form von Besuchern auf deiner Website. 

Bevor du irgendetwas, wie eine E-Mail Adresse, verlangst, gibst du wertvolle Inhalte heraus und verteilst sozusagen Geschenke. Zudem kannst du deine Zielgruppe analysieren, indem du herausfindest, wofür sie sich eigentlich interessieren.

Wie das geht? Klickt jemand meine Blog-Artikel über das Thema „Facebook Anzeigen“ an, weiß ich, dass er sich für dieses Thema interessiert. Dann kann ich im nächsten Step für genau diese Person eine Anzeige für meinen Facebook-Video-Kurs schalten.

Der Große Vorteil bei Facebook Ads ist, dass du deine Zielgruppe sehr genau definieren kannst und somit bestimmst, wen du mit deiner Anzeige erreichst. Die Chancen, deine passenden Kunden zu finden, sind also sehr hoch, wenn du die Interessen und entsprechenden Verhaltensweisen kennst.

Wenn du es richtig machst, kannst du den Streuverlust bei Facebook äußerst gering halten. Du meidest also Personen, die deine Anzeige zwar sehen, allerdings überhaupt kein Interesse an dir und deinem Angebot haben.

Du fragst dich jetzt sicher, welche Personen für deine Anzeigen generell in Frage kommen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit musst du zu nächst auf kalte Kontakte zurück greifen.

Und im Folgenden erfährst du, wie das geht.

 

Deine Zielgruppe erstellen und speichern

Du kannst dir deine Zielgruppe für später speichern, damit du sämtliche Angaben nicht jedes Mal aufs neue tätigen musst. Bei Facebook findest du sie dann unter „gespeicherte Zielgruppen“ wieder.

1. Demographische Angaben

Wohnort

Du hast die Möglichkeit, Land, Stadt und Region anzugeben. Bist du Besitzer eines lokalen Geschäftes, ist die Stadt für dich vielleicht relevant. Ebenfalls kannst du auch Orte ausschließen. Möchtest du dein Angebot nur in ganz bestimmten Orten teilen, macht diese Angabe absolut Sinn. Außerdem kannst du einen Radius, z.B. Köln +30km, bestimmen.

Alter

Gerade zu beginn empfehle ich dir, eine Altersspanne anzugeben. Zwar kann es bei vielen Kampagnen auch ohne funktionieren, dafür benötigst du jedoch genügend weitere Daten für deine Zielgruppe. Wähle also das Alter aus, in dem sich deine idealen Kunden befinden. Du hast eine hier eine Spanne von 13 bis 65+ hinterlegen.

Geschlecht

Sind deine Kunden männlich, solltest du „Geschlecht“ als Auswahloption unbedingt berücksichtigen. In vielen Fällen macht es auch Sinn, eine Anzeigen für Frauen und eine für Männer zu schalten, um diese gegeneinander zu testen. Das kann beispielsweise dann wichtig sein, wenn du Modeberater bist. Frauen interessieren sich vielleicht für Kleider, währen Männer auf der Suche nach ihrem nächsten Anzug sind.

Sprachen

Gehe hier nicht davon aus, dass Facebook die richtige Sprache automatisch für dich ausgewählt hat. Schaltest du Anzeigen in der Schweiz oder in Belgien, ist vielleicht nicht nur die deutsche Sprache interessant.

2. Auswahl der Interessen und Verhalten

Weißt du welches Profil deine potenziellen Kunden haben? Das solltest du unbedingt. Denn danach richtest du schließlich deine Anzeigen aus.

  • Wo leben deine Kunden?
  • Welche Serien und Filme schauen sie gerne?
  • Ist deine Zielgruppe eher kaufbereit oder nicht?
  • Welche Bücher lesen sie?
  • Gibt es führende Persönlichkeiten oder Stars, denen sie folgen?
  • Gibt es ähnliche Produkte oder Dienstleistungen die auf deine Kunden passen?
  • Welche Veranstaltungen besuchen sie?

Nimm dir hierfür ausreichend Zeit und schreibe dir alles auf, was dir zu deiner Zielgruppe einfällt. Je mehr, desto besser.

Demographische Angaben, wie Beruf oder Familienstand, Interessengebiete oder Facebook Seiten bieten sich hier als Auswahlmöglichkeit an.

Gehe außerdem so genau wie möglich vor. Bietest du zum Beispiel Trainings für Hunde an, gib als Interessenspunkt nicht einfach nur „Hunde“, sonder „Hundeerziehung an“.

Teste deine Zielgruppe

Ich empfehle immer, einzelne Interessen zu testen. Oft lege ich sogar mehrere Zielgruppen an, um sie gegeneinander laufen zu lassen und herauszufinden, welche Gruppe am besten auf meine geschalteten Anzeigen reagiert.

Der Facebook Pixel

Den solltest du vor dem Schalten deiner Anzeigen nicht vergessen. Immer wieder beobachte ich, dass Facebook Werbeanzeigen erscheinen, die entweder nicht gut targetiert sind oder auf eine Webseite führen, auf der kein Facebook Pixel hinterlegt ist. Doch ohne Facebook Pixel wirst du nicht erfahren, ob deine Anzeigen konvertieren. Weder kannst du sie optimieren, noch hast du die Möglichkeit „Retargeting“ durchzuführen. Damit deine Facebook Ads also erfolgreich werden, richte ihn gleich zu Beginn auf deiner Website ein.

Gute Facebook Ads zu schalten ist nicht schwer

Wenn du wirkliche Mehrwerte liefern kannst und deine Anzeigen den Leuten zeigst, die auch Interesse an deinem Angebot haben, ist dein Erfolg ein ganzes Stück weit planbar.

Im nächsten Blog-Artikel erkläre ich dir, wie wir mit deinen warmen Kontakten um gehen und wofür sich deine bisherige Arbeit gelohnt hat. Letztlich willst du ja Kunden gewinnen und mehr Umsatz erzielen.

Inhaltsverzeichnis

Brauchst du Hilfe?

Du möchtest deine Zielgruppe erreichen und benötigst operative Unterstützung bei deinen Kampagnen?

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